Patenkinder
Wenn ein Unglück geschieht ist es eine Zeit lang in aller Munde. Mit der Zeit jedoch verblasst das öffentliche Interesse, die Armut aber bleibt bestehen. Armut und Unglück werden auf dieser Welt niemals ihr Ende finden und auch das Bedürfnis und die Tugend zu helfen bleibt. Wir haben uns daher entschlossen, ab Juni 2009 weitere 50 Kinder in Salyapura, im Süden Sri Lankas, unter unsere Obhut zu nehmen. Sie waren damals schwer von den Folgen des Tsunamis betroffen. Denn ihren Eltern wurde die gesamte Arbeits- und Lebensgrundlage genommen, welche sie bis heute nicht zurückgewinnen konnten.
Die Bewohner des kleinen abgeschiedenen Dorfes Salyapura lebten früher ausschließlich von der Fischerei und der Landwirtschaft. Die Farmen und Felder der Familien wurden so stark zerstört, dass sie bis heute nicht aufgebaut werden bzw. die Felder bestellt werden konnten. Nur durch ausreichende Bildung wird es den jüngeren Generationen gelingen, eine Chance auf ein besseres Leben zu bekommen.
Patenschaften
Wir helfen diesen Kindern eine Schulbildung zu bekommen und sie mit den lebensnotwendigen Grundlagen versorgen. Mit den Patenschaften werden Nahrung, Kleidung, medizinische Versorgung sowie der Schultransport, Schulgebühren und -materialien für das jeweilige Kind bereitgestellt.
Die Kinder wurden sorgfältig von uns ausgewählt und stehen im persönlichen und regelmäßigen Kontakt zu unserem Projektleiter vor Ort. Das Geld wird direkt an die Kinder bzw. bis zu einem gewissen Alter an deren Mütter verteilt. Eine regelmäßige Kontrolle in Form von Besuchen in den Familien versichert uns, dass das Geld tatsächlich bei den Kindern ankommt. Desweiteren besuchen alle Patenkinder die Sonntagsschule im Tempel, durch den ein reger Kontakt und Austausch gefördert wird sowie schulische Leistungen beobachtet werden können.
Schon 20.- € pro Monat genügen, um einem Kind eine gesicherte Zukunft inklusive einer guten Schulausbildung zu garantieren. Wir verbürgen uns dafür, dass jeder einzelne Euro ohne Abzüge direkt an das entsprechende Kind und seine Bedürfnisse geht.

